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    Don Bosco
    Don Giovanni Bosco

    • Er wird am 16. August 1815 in Becchi bei Turin geboren. Als Johannes zwei Jahre alt ist, stirbt sein Vater.
    • Mit neun Jahren hat Johannes seinen Berufungstraum, der sein ganzes Leben bestimmt.
    • 1841 wird Johannes zum Priester geweiht und durch seinen geistl. Begleiter Don Cafasso findet er den Weg zu den armen, bedürftigen Jugendlichen.
    • Don Bosco erkennt, dass die jungen Menschen ein Zuhause, Angenommensein und eine gute Ausbildung brauchen.
    • In einem Stadtteil Turins (Valdocco) errichtet er ein Jugendzentrum, in dem Schulen und Werkstätten untergebracht sind.
    • Auf den Rat von Freunden und des Papstes gründet er 1859 die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos.
    • Im Jahre 1872 gründet er gemeinsam mit Maria Mazzarello die Kongregation der Töchter Mariä, Hilfe der Christen (Don Bosco Schwestern).
    • 1875 sendet Don Bosco die ersten zehn Salesianer als Missionare nach Südamerika (Argentinien).
    • Im Jahre 1876 entsteht die Laienbewegung der Salesianischen Mitarbeiter.
    • Am 31. Januar 1888 stirbt Don Bosco in Turin.

Die Don Bosco Familie

    Die Salesianer Don Boscos (SDB) wurden 1859 von Don Bosco gegründet. Heute arbeiten Salesianer als Priester und Brüder in allen Kontinenten im Auftrag der Kirche vor allem für die Jugend.

    Die Don Bosco Schwestern (FMA) wurden 1872 von Don Bosco gemeinsam mit Maria Domenica Mazzarello gegründet. Die Schwestern arbeiten auf allen Kontinenten und bemühen sich vor allem um die weibliche Jugend sowie um die Förderung der Frau.

    Die Salesianischen Mitarbeiter Don Boscos (SMDB) wurden von Don Bosco 1876 als apostolische Vereinigung gegründet, in der Frauen und Männer (auch Diözesanpriester) ihre Taufberufung im Geist Don Boscos leben.

    Die Volontarie Don Boscos (VDB) wurden 1917 vom Generaloberen der Salesianer, dem seligen Philipp Rinaldi (1856-1931) als Säkularinstitut für Frauen gegründet. Die Mitglieder haben sich im Geist Don Boscos durch die Evangelischen Räte Gott geweiht, bleiben aber in ihrem Beruf und in ihren gewohnten Lebensbereichen.

    Zu den Ehemaligen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern zählen Männer und Frauen, die in jungen Jahren Werke der SDB oder FMA besucht haben und den Geist Don Boscos weiterleben und verbreiten. Eine Organisation auf Orts- und Weltebene hilft dabei.

    Unter verschiedenen anderen Gruppen, die dazugehören, sind mehrere religiöse Institute und zwei Laienvereinigungen auf verschiedenen Kontinenten erwähnenswert, die in ihrer Spiritualität und in ihrer Pädagogik stark vom Geist Don Boscos geprägt sind.

    Darüber hinaus gibt es heute weltweit Jugendliche, Frauen und Männer, die in salesianischem Stil und im Geist Don Boscos das Gute fördern und in wenig strukturierter, bunter Vielfalt als Don Bosco Bewegung bezeichnet werden. Diese Sympathisanten, Bewunderer, Freunde, Wohltäter, Mitarbeiter, Berater - darunter auch Nichtchristen und Nichtgläubige - leben irgendeinen Grundzug der salesianischen Spiritualität und fördern - wo auch immer - Werke im Sinn Don Boscos durch Gebet, Mitarbeit, Spenden usw. Sie bezeugen so eine Form der Anwesenheit und des Wirkens des Heiligen Geistes in Kirche und Welt.

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